Neues

06. Okt

Spendenaufruf nach Hurrikan für Blindenschule in Camagüey (Kuba)

Mit dem Projekt Kuba-Tandem 2018 wird Tandem-Hilfen e.V. die Blindenschule in Camagüey unterstützen.

Vier Tandems werden die „Botschafter“ unseres Vereins im Februar 2018 übergeben und in Kooperation mit der Kinderhilfsorganisation Camaquito (www.camaquito.org) dafür sorgen, dass über ein soziales Projekt Kontakte zwischen sehenden und blinden Jugendlichen hergestellt werden. Diesen Plan gibt es schon seit Anfang 2017.

Nun hat der Hurrikan „Irma“ Kuba viel heftiger getroffen als von den Meteorologen vorausgesagt. Und auch in der Provinz Camagüey gab es schwere materielle Schäden.

Tandem-Hilfen e.V. ruft deshalb dazu auf, Geld für die Unterstützung der Blindenschule in Camagüey zu spenden. Die Hilfsorganisation Camaquito, die bereits seit 16 Jahren soziale Projekte in Camagüey fördert und Hilfe beim Aufbau und bei der Ausstattung von Bildungseinrichtungen leistet, wird die Spendenmittel, die bei unserem Verein Tandem-Hilfen e.V. für diesen Zweck eingehen, ausschließlich für die Hilfe für die Blindenschule in Camagüey einsetzen und damit für eine nachhaltige Unterstützung sorgen.

Spendenkonto des Vereins Tandem-Hilfen e.V.:
Sparkasse Mecklenburg-Nordwest
Verwendungszweck : Kuba/Irma
IBAN: DE95 1405 1000 1000 3561 71

04. Okt

Vier Tandem-Teams im Kuba-Modus

Acht Tandemfahrer hinter ihren Tandems

113 Tage vor dem Start trafen sich die vier Tandem-Teams, die als Botschafter von Tandem-Hilfen e.V. am 28. Januar 2018 zum Projekt Kuba-Tandem 2018 starten werden, in Köthen (Spreewald), zur Vorbereitung auf das Hilfsprojekt.

Dabei ging es zunächst darum, die zur Verfügung stehenden Tandems auszuprobieren und eventuelle Mängel festzustellen, die noch behoben werden müssen, denn die Tandems haben schon einige Jahre hinter sich. Alle Räder wurden von Privatpersonen (und ein Tandem vom Förderverein des Internats der Schule für Sehgeschädigte in Königs Wusterhausen) für das Projekt gespendet; dafür herzlichen Dank.

Bei keineswegs karibischen Temperaturen bestanden die Tandems sowie die Teams am 02. und 03. Oktober zwei kleine Probefahrten in der Spreewaldregion.

Im Ergebnis des Treffens gibt es eine ziemlich lange Liste mit Aufgaben, die es in den nächsten Wochen zu erledigen gilt.

01. Okt

Tandem-Schnuppern 2017 – Rund um die „Ostseeperlen“ Boltenhagen

Neun sehbehinderte und blinde Teilnehmer und ihre Partner nahmen das Schnupper-Angebot des Vereins „Tandem-Hilfen e.V.“ vom 21. bis 24.09.2017 wahr.

Komplettiert wurde die Gruppe durch die zuverlässigen Piloten des ADFC Wismar sowie Hermann Ohrner und dessen Schwiegersohn.

Bei einer kurzen Begrüßung stellten sich alle erst einmal stimmlich wahrnehmbar vor, und nach der Programmbesprechung ging es auch schon an die Tandems.

Drei Paare waren schnell gebildet, da die Partner als Piloten fahren wollten. Die allein Angereisten vertrauten sich den erfahrenen Piloten an. So konnten wir Auf- und Abstieg üben, notwendige Kommandos absprechen und die ersten Probefahrten auf der Strandpromenade wagen. Alle trugen schmucke Helme.

Am nächsten Vormittag fuhren wir zur „Weißen Wiek“. Bei den Erklärungen über die Umgebung konnten wir nebenbei das Auf- und Absteigen, das zügige Anfahren, das Fahren in der Gruppe und die Beinmuskeln trainieren. Nachdem wir uns mittags im Haus gestärkt hatten, fuhren wir am Nachmittag in die westliche Richtung des Ortes nach Redewisch. Wieder im Haus Waldfrieden angekommen, waren 20 km zurück gelegt.

Am zweiten Tag führte Hermann Ohrner die Gruppe nach Klütz zum Schloss Bothmer. Da er Mitglied des Schlossvereins ist, gab es eine Führung durch den Park gratis. Anschließend umrundeten wir den gesamten Park und fuhren zurück nach Boltenhagen.

Wie am ersten Tag ging es nach dem Essen gegen 14:00 Uhr wieder auf die Räder. Dieses Mal war ein Hofladen in Steinbeck unser Ziel. Die Hügel waren schon etwas zu spüren, aber man wurde ja mit Kaffee und Kuchen belohnt.

Wir waren schon zügiger unterwegs und alle ließen sich schon mutiger die Hügel abwärts rollen. Zu Hause angekommen, hatten wir am zweiten Tag 32 km in den Beinen und spürten auch, wo wir auf dem Sattel gesessen hatten. Abends waren immer alle gemütlich zusammen und werteten noch einmal den Tag aus. Da stellte sich heraus, dass gegenseitiges Vertrauen nötig ist, dass das Fahren in einer Gruppe gelernt sein will und dass man als „Tandem“ die Krafteinteilung erspüren muss.

Als Organisatorin bin ich den Teilnehmern sehr dankbar. Alle trugen dazu bei, dass die Schnuppertage eine harmonische und entspannte Freizeit wurden. Selbst das Wetter spielte mit; wir hatten keinen Wind und einen Wechsel von Sonne und Wolken.

Meine Hoffnung ist, dass won Tandem-Hilfen e.V. wieder neue Tandems gekauft werden und diese vielleicht bei „Tandem für alle“ 2018 in Boltenhagen auftauchen.

Mein besonderer Dank gilt hier noch einmal den Piloten, ohne deren Hilfe man so eine Freizeit nicht durchführen könnte. Sie waren nicht nur Piloten. Auch bei vielen notwendigen Handreichungen waren sie immer zur Stelle. Und nicht zuletzt gilt ein großes Dankeschön Heinz Kozdon, der vor dem Start alle Tandems fahrbereit gemacht hatte.

Ich kann es selbst kaum glauben aber es waren schon die fünften Schnuppertage.

Aus der Gruppe heraus kamen Anregungen, die wir berücksichtigen werden. Ich kann nur alle ermuntern, sich für neue Schnupperkurse anzumelden, denn es wird schnell Spaß am Fahren daraus.

Waltraud Günzler

(Und der Vorstand dankt unserem Vereinsmitglied Waltraut für ihr Engagement um das Tandem-Schnuppern.)

26. Sep

36 Tandemfreunde aus sechs Ländern waren dabei

Auf dem Rhein ein Schiff, auf dem Fahrradweg daneben Teilnehmer des Tandem-Camps

Das 14. Internationale Tandem-Jugend- Camp für Blinde und Sehbehinderte in Köln war wieder eine Begegnung für Inklusion, gegenseitiges Verstehen und sportlichen Anspruch.

Aus Lettland, Polen, Russland, Tschechien, aus der Ukraine und aus 9 deutschen Bundesländern waren die Tandemfreunde nach Köln gekommen, um vom 10. bis 19. August ein vielfältiges Programm zu erleben und zu gestalten.

Schade, dass gerade aus Deutschland der Zuspruch jüngerer Leute recht gering war, aber jung geblieben zeigten sich auch die Älteren. Die Verständigung gelang mit einem wohlklingenden Sprachgemisch – noch besser aber mit Unterstützung von Ewa aus Hamburg, die als Dolmetscherin fungierte.

Sieben Tagestouren und eine Stadtbesichtigung ohne Tandems standen auf dem Programm.

Am längsten war die Tandem-Schlange am Sonntag (13.08.), denn 4 Teams der „Weißen Speiche“ Köln hatten sich mit eingereiht, als es rund um Leverkusen ging. Für den Japanischen Garten war die Pause beinahe zu kurz, doch es sollte ja noch zum Schloss Moisbroich gehen, wo es einen begehbaren Brunnen gibt. Eigentliches Ziel war dann das Naturgut Ophoven, wo bei einer interessanten Führung alle wieder zu Kindern wurden und Freude am Spiel auf einer großen Gemeinschaftswippe und beim Rundgang über einen Barfußpfad (mit Augenbinde) hatten.

Dass man auch bei Regen Tandem fahren kann, bewiesen die Camp-Teams ohne Murren. Als es aber am letzten Tag schon morgens wie aus Gießkannen goss, wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte von Tandem-Hilfen e.V. eine Tagestour abgesagt.

So standen am Ende rund 370 km auf dem Tachometer – souverän geführt von Horst und Ulrika, aufmerksam begleitet von Erich und Marion (Kölner Tandemfans) und immer gut versorgt von Manès mit dem Imbiss-Begleitfahrzeug.

Das Tandem-Camp fand Aufmerksamkeit in örtlichen Zeitungen und überall dort, wo die Tandem-Schlange vorbei kam. Persönlich begrüßt wurden alle vom Behindertenbeauftragten der Stadt Köln, Dr. Bell, von Frau Henzler und Frau Maus vom Deutschen Blindenhilfswerk (DBHW) und vom stellvertretenden Bürgermeister in Brühl, Herrn Jung.

Ein Dankeschön allen, die an der Vorbereitung und Realisierung des Tandem-Camps mitgewirkt haben, vor allem auch allen Tandem-Piloten, die für sichere Fahrt sorgten.

Danke Aktion Mensch, DBHW, Herbert Funke-Stiftung, Paul und Charlotte Kniese-Stiftung und Einzelspender für die finanzielle Unterstützung, ohne die das Treffen nicht hätte stattfinden können. Danke an die Firma Schauff und die Tandemgruppe in Langenfeld, von denen wir einige Tandems kostenlos zur Verfügung gestellt bekamen.

04. Aug

Schnelle Fahrt an der Elbe

Teamfoto der deutschen Tourteilnehmer

Neun Tandemfreunde aus Deutschland beteiligten sich vom 22. bis 29. Juli am Tschechisch-Deutschen Tandem-Camp in Podebrady. Insgesamt waren 14 Tandems und drei Einzelräder am Start. An 6 Tagen wurden rund 400 km zurückgelegt; teilweise bei sportlichem Tempo um die 30 km/h. Die täglich an alle Tandem-Teams verteilten Streckenpläne sorgten dafür, dass alle den Weg zum Quartier wieder zurück fanden. Der Elberadweg bot in dieser Region alle Varianten, vom glatten und breiten Asphaltbelag bis zum Wiesenweg.

Ein Dankeschön an die tschechischen Organisatoren. Tandem-Hilfen e.V. wird auch künftig als Kooperationspartner unserer tschechischen Freunde agieren.

03. Jun

400 km durch Nordwest-Mecklenburg

Mit dem Tandem unterwegs durch Mecklenburg

16 Tandems und 3 Einzelradler mit E-Bikes erkundeten vom 20. bis 27. Mai die Region zwischen Insel Poel, Wismar und Schönberg.

Von Boltenhagen aus, wo die Teilnehmer im AURA-Hotel Unterkunft hatten, machten sich die Radler auf sechs geführten Touren bei schönstem Wetter mit der reizvollen Landschaft vertraut. Die Stadtführung durch Wismar und der Besuch des Klosters Rehna gehörten zu den kulturellen Höhepunkten. Abendlicher Gedankenaustausch, eine Grillparty und die Abschlussfeier am Strand sorgten für Geselligkeit und gegenseitiges Kennenlernen.

Gruppenfoto von Tandem für alle 2017

35 Teilnehmer waren dabei

Dass während der Tandem-Woche in Boltenhagen 7 Teilnehmer unserem Verein beitraten, spricht wohl dafür, dass die Veranstaltungen von Tandem-Hilfen e.V. viel Anklang finden.

03. Jun

Vorstand neu gewählt – Projekte vorgestellt

Der neue dreiköpfige Vorstand von Tandem-Hilfen e.V.

Am 20. Mai legte der Vorstand Rechenschaft über die Arbeit des Jahres 2016 ab. Die erfolgreiche Tätigkeit von Tandem-Hilfen e.V. wurde von der Mitgliederversammlung voll und ganz bestätigt.

Bei der Wahl des Vorstandes für die nächsten zwei Jahre erhielt Dr. Thomas Nicolai (Berlin) als Erster Vorsitzender und Hartmut Rudolph (Wismar) als Zweiter Vorsitzender das einstimmige Vertrauen der Mitglieder. Neu in den Vorstand gewählt (ebenfalls einstimmig) wurde Christina Abel (Berlin) als Beisitzerin. Ute Rogawski, die diese Funktion acht Jahre lang inne hatte, kandidierte nicht mehr für den Vorstand.

Th. Nicolai dankte Ute Rogawski für ihre aktive Mitarbeit seit Gründung des Vereins im Jahre 2009 sowie allen Helfern und Förderern von Tandem-Hilfen e.V. für das engagierte Mittun.

Neben den traditionellen Veranstaltungsangeboten von Tandem-Hilfen e.V. skizzierte der Vorsitzende einige künftige Vorhaben:

  • Kuba-Tandem 2018
  • Eine Tandem-Sternfahrt anlässlich des nächsten Louis-Braille-Festivals
  • Die Idee einer Tandem-Tour als Hilfsprojekt für die Blindenschule in Nowotscherkask (Russland)
05. Mai

Erfrischender Auftakt zur Tandem-Saison 2017

36 Teilnehmer aus elf Bundesländern strampelten vom 28. April bis zum 1. Mai rund 230 km durch die Spreewaldregion. Quartier und freundliche Aufnahme hatten sie in der Jugendherberge Köthener See und benachbarten Pensionen gefunden.

Man könnte wohl meinen, dass der Empfang auf dem Scheunenhof in Lübben mit anschließender Kahnfahrt, die Besichtigung der Schinkelkirche in Straupitz und die Begegnung mit Braunbären im Wildpark Johannismühle die absoluten Höhepunkte der durchweg unfall- und pannenfreien Touren waren. Für viele waren aber das viertägige Miteinander, die Begegnung mit Gleichgesinnten und der anregende Gedankenaustausch nicht minder wichtig.

Tandem-Hilfen e.V. bedankt sich bei allen Piloten und Helfern und freut sich, dass der Tandem-Frühling einen so erfreulichen Zuspruch findet.

Thomas Nicolai

27. Sep

Tandem-Interessenten schnuppern wieder in Boltenhagen

Tandem-Schnuppern gehört inzwischen zum Standardangebot des Vereins Tandem-Hilfen e.V. Neulinge können dabei unter sachkundiger Anleitung das Tandemfahren ausprobieren.

Vom 29. September bis 02. Oktober wird in Boltenhagen wieder „Tandem geschnuppert“.

Ein Dankeschön den Pilotinnen und Piloten aus der Region Wismar, die sich als ehrenamtliche „Tandem-Lehrer“ zur Verfügung stellen, sowie unserem Vereinsmitglied Waltraut Günzler, die das Schnuppern koordiniert und eigene Erfahrungen weitergibt. Traditionell finden die Tandem-Schnupperer im AURA-Hotel „Ostseeperlen“ Boltenhagen freundliche Aufnahme. Auch dafür vielen Dank.

15. Jul

„Tandemversammlung“ in Marburg

„Einen schöneren Anlass, für einen Stau zu sorgen, kann ich mir nicht vorstellen“, sagte der Marburger Bürgermeister Dr. Franz Kahle bei der Eröffnung des Louis Braille Festivals im Georg-Gassmann-Stadion, nachdem er in einem Korso von 50 Tandems durch die abgesperrten Straßen der Marburger Innenstadt gefahren war. Als Tandempilot ist Kahle ein Naturtalent, wie seine Mitfahrerin, die Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele, ihm bescheinigte.

Der Korso mit anschließender Einfahrt ins Stadion war der Höhepunkt der Tandem-Sternfahrt Marburg 2016 – organisiert von Tandem-Hilfen e.V.

Bereits Tage zuvor waren an verschiedenen Orten Tandem-Teams Richtung Marburg gestartet. Von Köln aus gingen vier Tandem-Hilfe-Teams auf Tour. Sie wurden in der Blinden- und Sehbehindertenschule Neuwied herzlich begrüßt und zusammen mit vier Teams der Schule auf die rund 200-km-Strecke nach Marburg verabschiedet.

Andere Schulen waren bei der Sternfahrt leider nicht vertreten. Das Sternfahrt-Motto „Gemeinsam geht alles!“ hat sich wohl noch nicht überall herumgesprochen.

Verein zur Integration blinder und sehbehinderter Menschen in die Gesellschaft durch Organisation von Tandem-Freizeiten. Impressum. Folge uns Facebook RSS